George & The Midnight Spezial

Bekannt für Songs wie «Hie bini deheim», «Was machsch du hüt Nacht?» oder «Und ds Läbe geit witer» – aber am Love Ride mit einem CCR-Tribute am Start. Da hatten wir natür­lich Fragen! Lies Georges Antworten dazu…
[Link zum Inter­view auf der Webseite]

Wir freuen uns riesig, ihn dieses Jahr an Bord zu haben 🤘

🗓️ So, 3. Mai 2026 
🕙 15:45 Uhr 
📍 Love Ride Haupt­bühne

#LoveRide #LoveR­i­deS­witz­er­land #Geor­ge­music #Live­Music #Swiss­Rock #MustSe

ℹ️ Mehr zur Band findest du hier:
https://​loveride​.ch/​l​i​v​e​-​b​a​n​d​s​-​u​n​d​-​a​c​t​s​-​lr34/
https://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​r​h​u​a​b​n​8​H​s​T​U​&​t​=212s

3 kurze Fragen an George:

Du bist seit über 30 Jahren auf der Bühne, die meiste Zeit davon als Mund­art­rocker. Deine Songs haben immer viel mit deinem eigenen Leben zu tun. Auch deine neuste Single "Die alte Poete", die du Ende Januar veröf­fent­licht und Polo Hofer, Mani Matter, Hanery Amman, und Endo Anaconda gewidmet hast. 

Wie passt da ein CCR Tribute hinein? Ist es die Rück­kehr zu deinen Anfängen, als du mit CCR-Songs für "Stolen Tunes", die - nomen est omen - Songs coverte, vorge­sungen hast? Und warum z.B. keine Songs von deinem Vorbild Jim Morrison?

Meine CCR Tribu­te­band ist der perfekte Ausgleich zu meinen sehr persön­li­chen Mund­art­songs. Ich hatte diese Idee schon seit Jahren immer im Hinter­kopf, nun konnte ich sie endlich verwirk­li­chen - und es macht einen Riesen­spass. Jim Morrison kann man nicht einfach singen, man muss ihn leben und dies­be­züg­lich bin ich dann doch nicht so nah bei ihm.

Während deiner gesamten Karriere warst du auch als Land­schafts­gärtner tätig - als Ausgleich, wie du mein­test. Da auch das Musik­busi­ness mit den Jahren immer härter geworden ist: Wie schaffst du den Spagat zwischen Arbeit und den verschie­denen Projekten - und bringst die Energie dafür auf?

Das Wich­tigste ist, dass man alles mit Freude und Herz­blut macht, dann empfindet man es auch nicht als Stress. Musi­ka­lisch bin ich sowieso ziem­lich entspannt unter­wegs. Ich muss nach all diesen Jahren niemandem mehr etwas beweisen und haben meine künst­le­ri­sche Frei­heit, zumal wir heute alles selber machen und von keiner Plat­ten­firma mehr abhängig sind.

In jedem Song von dir steckt viel Persön­li­ches. Wie entstehen sie bei dir? Ist da ein Text - und dann kommt die Melodie dazu? Oder hast du eine Melodie im Kopf, die du dann vertex­test? Wie wird bei dir aus einem Gefühl oder aus einer konkreten Idee ein fertiger Song? 

Ich mache eigent­lich dauernd kleine Notizen, sobald mir etwas in den Sinn kommt. Wenn ich dann mal eine konkrete Text­vor­stel­lung - und manchmal sogar eine Gesangs­me­lodie - im Kopf habe, setze ich mich mit meinem Gitar­ri­sten zusammen an den Küchen­tisch. So entsteht eine erste, rein akusti­sche Song­ver­sion. Die Band wird erst später miteinbezogen.