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Alles begann 1993

Die Entste­hungs­ge­schichte

Es begann Anfang 1993 bei Erwin W. Wyrsch und Gabi Müller in Bänikon/​Kloten: Ein paar Biker­kol­legen erkun­digten sich bei Erwin, ob er nicht mal ein Fest machen würde.

Ein Fest, einfach so? Ohne Grund? Und wer sollte da kommen? Nur einige Harley-Biker? Und was für einen Eindruck macht das auf die Anwohner aus der weiteren Umge­bung, wenn ein Motorrad nach dem anderen in seinen Wohnort einfährt?

Das war es nicht, was Erwin und Gabi sich vorstellten. Erwin W. Wyrsch, Foto­graf und Harley-Fahrer, hatte eine andere Idee: Einer­seits wollte er ein rich­tiges Biker-Treffen mit Mitglie­dern aus der MC und HOG-Szene sowie Free­bi­kern, ande­rer­seits strebte er auch das Wohl­wollen von Nicht-Bikern an.

Die Lösung: Das Fest sollte attraktiv für Motor­rad­fahrer – zum Beispiel mit einer Tombola und super Preisen – und gleich­zeitig ein Fest für eine gute Sache sein, damit auch Nicht-Biker, respek­tive die Bevöl­ke­rung aus der Gegend, etwas Gutes darin sehen können. Als geeig­neter Zeit­punkt für das Vorhaben wurde der 1. Mai 1993 ins Auge gefasst.

Jetzt ging‘s daran, die nötigen Details zu orga­ni­sieren. Gesagt, getan. Bei einem Anlass am 4. März 1993, wo Erwin als Foto­graf im Einsatz war, nutzte er seine guten Kontakte und gelangte mit seiner Idee an Ernst Dähler, den Direktor der Moturis Ltd., einem Unter­nehmen, welches unter anderem auf USA-Reisen inklu­sive Motor­rad­ver­mie­tung spezia­li­siert ist.

Eine Reise nach Amerika wäre ein perfekter erster Preis für die Tombola! Ja, da liesse sich unter Umständen etwas machen.

Ernst Dähler war nicht abge­neigt und forderte Erwin auf, für die Bespre­chung der Details in den näch­sten Tagen zu ihm zu kommen.

Schon einen Tag später stand Erwin bei Ernst Dähler im Büro. Dieser hatte eigent­lich gar keine Zeit. Da kam ihm plötz­lich der Gedanke, dass er im vergan­genen Jahr mit 11’000 weiteren Bikern in Los Angeles für eine gute Sache unter­wegs war: US Love Ride, to benefit MDA. Und er hatte doch ein Programm­heft und einen Zeitungs­ar­tikel mitge­nommen… Erwin war begei­stert. Das war genau das, was er sich vorge­stellt hatte.

Bereits am näch­sten Tag wusste er, dass auch in der Schweiz eine ähnliche Orga­ni­sa­tion wie die MDA in Amerika bestand. Erwin nahm Kontakt auf und stellte seine Idee Silvia Schätzle von der Schwei­ze­ri­schen Gesell­schaft für Muskel­kranke vor. «Sie war begei­stert» berich­tete Erwin glei­chen­tags Ernst Dähler und fragte, ob er nun mitma­chen und einen Preis stiften wolle. Wenn schon ein Love Ride in der Schweiz statt­findet, sollte der erste Preis der Tombola eine Reise nach Amerika zum US Love Ride sein. Inklu­sive einem Miet­mo­torrad und der Teil­nahme am Ride.

Damit die Sache richtig aufge­zogen werden konnte, musste auch ein entspre­chender Auftritt her: Das Logo des US Love Ride! Erwins Bitte folgend schrieb Ernst Dähler am 19. März 1993 einen Brief an Oliver Shokouh, dem Chairman des Love Ride in Los Angeles, ob das Logo für einen Swiss Love Ride benutzt werden dürfe.

Am 1. April, genau einen Monat vor dem geplanten Anlass, trafen sich Erwin W. Wyrsch, Ueli Schlatter, Ruedi Häuser­mann, Tomas Bartos und Ernst Dähler in Bänikon. Das Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mitee wurde gegründet und die erste OK-Sitzung abge­halten. Die Antwort aus Amerika kam am 6. April: Das Logo des US Love Ride durfte verwendet werden! Jetzt konnte dem ersten Swiss Love Ride nichts mehr im Wege stehen.

Die Love Ride Chronik bis zum LR28 (PDF)

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